23 – Margaret Dickson widerfährt der kleine Tod

Schottland. 18. Jahrhundert. Echte Männer saufen lieber in der Kneipe, als dass sie die Geburt ihrer Kinder miterleben. So auch bei Margaret Dickson. Allgemein ist Daddy eher so Typ Schürzenjäger, was die gute Margaret – scheiss Gene – nicht davon abhalten wird, es ihm gleich zu tun. Der Ehemann ist da nur Randnotiz. Sie stirbt halt zu gerne den kleinen Tod, wie der Franzose so schön sagt. Problem: Verhütung ist eher noch im Alpha-Stadium zu der Zeit. Kein Wunder also, dass unsere Protagonistin Zeit ihres Lebens einige Male pressen muss. (Fun Fact: Ihr Mann WIRD zwischendurch gepresst.) Und eines Tages führt das dazu, dass die liebe Margaret nicht nur den kleinen Tod, sondern auch den großen Tod am Galgen sterben soll. Was daran witzig sein soll? Guter Punkt. Klingt jetzt alles nicht so witzig … Müsst ihr wohl selber reinhören. 😀   

Viel Spaß mit Folge 23 von Ach? Dem Triumvirat für historisch inspirierte Humorvermittlung!

2 Stunden und 4 Minuten. 24! Denk mal drüber nach … Shownotes nach den Bildern!

5 Kommentare zu “23 – Margaret Dickson widerfährt der kleine Tod

  1. Hallo Ihr drei,

    das war wieder eine wunderbare Geschichte. Vielen Dank dafür. Mein Senf dazu:

    Zum Thema, als Henkersmahlzeit eine Olive, damit später ein Olivenbaum aus dem Grab wächst:

    Kennt Ihr die Ballade „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ von Theodor Fontane? Wikipedia weiß dazu:

    Fontane erzählt die Geschichte des freigebigen Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland. Dieser verschenkt die Birnen des Baumes in seinem Garten an vorbeikommende Kinder …. Sein Sohn dagegen ist geizig. Als der alte Ribbeck seinen Tod nahen fühlt, verfügt er, dass ihm eine Birne mit in sein Grab gelegt werde. Aus dieser sprießt ein neuer Birnbaum, von dessen Früchten sich die Kinder weiterhin frei bedienen können, obwohl sein Erbe den Garten und den dortigen Baum fürderhin streng unter Verschluss hält.

    „So spendet Segen noch immer die Hand
    Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.“

    Viele Grüße

  2. Eins schöne Folge, meine Herren. Ich habe mir die gute Frau Dickson die ganze Zeit als unfassbar attraktive NSFW-Version von Merida vorgestellt, das stimmt!
    Wusstet Ihr übrigens, dass es eine (ziemlich obskure) schottische Seefahrerballade über einen gewissen Patrick Spens gibt? Es ist wohl nicht der gleiche Typ, aber der Name stimmt. Lässt sich in der genialen Shanty-Sammlung von Assassin’s Creed: Pirate Booty oder wie das heißt finden.

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